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Dal territorio - Das Dreimäderlhaus

Trainer Lukas Waldner weiß, dass er sich auf sie verlassen kann. Im letzten Spiel in der Serie A2 beim 35:11-Sieg in Besenello am vergangenen Wochenende haben sie 18 von 35 Toren erzielt. Gemeint sind die drei Schwestern Manuela, Alexandra und Lena Dosser, die beim SC Schenna für Furore sorgen. Sie gehören zu den Eckpfeilern im Team von Trainer Waldner, dem langjährigen Kapitän des SSV Bozen, der so viele Erfolge mit den Weiß-Roten gefeiert hat, und von Assistent Peter Gerstgrasser, dem Rekordspieler beim SC Meran, mit dem er 2005 Meister geworden ist.
Alexandra, die am Montag 21 Jahre alt geworden ist, spielt wie Gerstgrasser am Kreis. Neben dem Handball gehören das Reisen und Ausflüge in die Berge mit Freunden zu ihren Hobbys. Lena (Jahrgang 2004) ist das jüngste Mitglied der Familie. Sie besucht noch die Oberschule und auch für sie ist das Reisen der schönste Zeitvertreib. Manuela ist 19 und spielt in der Rückraum-Mitte. Sie studiert und mag es, wie ihre Schwestern zu reisen und Zeit mit Freunden zu verbringen. Trainer Waldner sagt über das Dreimäderlhaus: „Sie in der Mannschaft zu haben, ist wie ein Sechster im Lotto, auch wenn es nicht immer leicht ist, weil die drei charakterlich völlig unterschiedlich sind. Aber ich kann mich blind. auf sie verlassen.“ Ein kurioses Detail am Schluss: Eigentlich wären die Dosser-Schwestern sogar zu viert. Aber Angelika (Angel), die älteste des Quartetts, hat mit 23 Jahren gerade ihre Schuhe an den Nagel gehängt. Aber eines ist sicher: Der Name Dosser wird nicht so schnell verschwinden aus den Mannschaftsaufstellungen des SC Schenna.