images/editor/samuel_2.jpg

Wie der Vater so der Sohn

Hartwig Gerstgrasser, für alle in Meran nur „Hacki“, war langjähriger Kapitän des SC Meran in den 1990er Jahren als die „Black Devils“ erstmals auf sich aufmerksam machten im italienischen Handball und nach dem Aufstieg in die höchste Liga 1991 sogar das Finale erreichten in der Saison 1994/95 und erst gegen Serienmeister Triest verloren. Gerstgrasser senior gehörte zu den Leistungsträgern dieser erfolgreichen Generation. Nun macht ein weiterer Gerstgrasser auf sich aufmerksam. Sein Sohn Samuel, am 24. August erst 16 Jahre alt geworden, ist der absolute Führungsspieler in der Meraner U17-Mannschaft in dieser Saison. Unglaubliche 57 Tore hat er in den ersten drei Spielen der Meisterschaft: 21 gegen Mezzocorona, 17 gegen Pressano und 19 gegen Taufers. Kein Wunder, dass die Nachwuchstrainer der italienischen Auswahl schon lange auf ihn aufmerksam geworden sind. Samuel gehörte zum Kader der Spieler, die im Sommer zum Team Campus Italia wechseln sollten, das in Chieti stationiert ist und dort die Serie A2-Meisterschaft spielt. Aber der Spielmacher soll sich in seiner Heimatstadt weiterentwickeln. „Er trainiert dreimal mit der Serie B und der U17, und mindestens zweimal pro Woche mit der ersten Mannschaft, also der Serie A1. Samuel ist technisch gut, und hat gute Wurfvarianten und Spielintelligenz. Da hat er viel von seinem Vater mitbekommen,“ sagt Merans Cheftrainer Jürgen Prantner. Am Sonntag fährt Gerstgrasser doch in die „Casa della Pallamano zur italienischen U18-Nationalmannschaft nach Chieti, die bis zum 2. Dezember ein Trainingslager abhält und auch zwei Testspiele gegen die U18-Auswahl aus Israel bestreitet am 29. und 30. November.