Questo sito utilizza cookie tecnici e di profilazione propri e di terze parti per le sue funzionalità e per inviarti pubblicità, contenuti e servizi più vicini ai tuoi gusti e interessi. Chiudendo questo messaggio, scorrendo questa pagina o cliccando qualunque suo elemento acconsenti all'uso dei cookie per le finalità indicate. Per per saperne di più fai clic qui.

 Visualizza la Privacy Policy Approvo
images/editor/Bruneck_A1.jpg

Der SSV Bruneck ist im Aufstiegshimmel

Es war ein Spiel, das wohl niemand so schnell vergessen wird. Das Halbfinale beim Aufstiegs-Play-off der Serie A2 am letzten Dienstag in Chieti. Ausgerechnet die beiden Regionalrivalen SSV Bruneck und Mezzocorona machten im direkten Duell aus, wer in die Serie A aufsteigen und in der kommenden Saison in der Eliteliga spielen darf. Dort die Mannschaft aus dem Pustertal, die nur ein einziges Spiel in dieser Saison verloren hatte. Auf der anderen Seite das Team aus dem Trentino, das es als einzige Mannschaft geschaffte hatte, Bruneck überhaupt zu schlagen in dieser Meisterschaft. Es wurde ein Spiel, das an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten war. Nach 60 Minuten stand es unentschieden, nach der Verlängerung stand es unentschieden, nach dem Siebenmeterwerfen stand es unentschieden. Dann trat Franziska Innerhofer zum entscheidenden Wurf an – und traf zum 29:28 für ihr Team. Dass Bruneck am Tag darauf das Finale gegen Casalgrande verlor, war nicht mehr als ein Schönheitsfehler und tat der Freude im Brunecker Lager keinen Abbruch. „Aber meine Spielerinnen konnten einfach nicht mehr. Wir waren im Kopf leer. Außerdem ist Casalgrande eine wirklich gute Mannschaft, die sich den Sieg im Finale auch verdient hat“, sagt Trainer Helmut Durnwalder nach dem 26:33 im Endspiel. Viel hat Durnwalder in seiner Karriere schon erlebt. „Aber so ein Spiel auf der Bank auch noch nicht. Es war einfach unglaublich.“
Bruneck hat also den Aufstieg geschafft und kann künftig als zweite Südtiroler Mannschaft nach dem SSV Brixen in der Serie A spielen. Die Eisacktalerinnen freuten sich mit dem Lokalrivalen und sie freuen sich auch schon auf die Duelle in der Serie A. Aber ob Bruneck 2021/22 auch erstklassig ist, steht noch nicht fest.
„Sektionsleiter Martin Habicher hat gesagt, dass wir uns mit dem Aufstieg beschäftigen, wenn sich die Mädchen für die Serie A qualifizieren. Das ist auch richtig“, sagt Hubert Durnwalder, der Technische Leiter im Verein, der die meisten Spielerinnen von der Volkschule in die erste Mannschaft gebracht hat. „Die Mannschaft hat sich das verdient und die Euphorie ist jetzt natürlich riesengroß. Aber der Aufstieg ist eine große Herausforderung für alle, finanziell und organisatorisch.“ Auch Bruder und Trainer Helmut Durnwalder sagt: „Wir haben schon gefeiert, aber der Aufstieg muss wohlüberlegt sein. Die Motivation ist da, aber man muss alles bedenken, sonst haben wir um Weihnachten die große Ernüchterung. Auch die Trainingsintensität muss erhöht werden. Wir haben viele Spielerinnen, die in Innsbruck studieren, das ist organisatorisch ein Aufwand. Jennifer Purdeller geht aus beruflichen Gründen in die Schweiz.“
Hubert Durnwalder sagt abschließend: „Wir werden mit unseren Trainern sprechen, mit dem Vorstand und auch Einzelgespräche mit den Spielerinnen führen und dann entscheiden.“ Aber der SSV Bruneck in der Serie A der Handballerinnen? Das klingt gut finden sie im Pustertal. Und die Mädchen haben sich die Serie A auf jeden Fall verdient.