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Silber für die Mädchen aus Mezzororona - Blech für die Burschen aus Meran

Mit fünf Mannschaften war die Region Trentino-Südtirol bei der U17-Italienmeisterschaft am vergangenen Wochenende in den Abruzzen vertreten. Alle fünf hegten vor dem Start Medaillenhoffnungen. Die größten Anwärter auf Edelmetall waren die Burschen von Alperia Meran und die Mädchen aus Mezzocorona, die 2019 den Italienmeistertitel in der U13-Kategorie geholt hatten. Am Ende gab es für die Trentinerinnen Silber. Auch die Titelkämpfe für die „jungen Teufel“ aus der Talferstadt gingen mit einer kleinen Enttäuschung und dem 4. Platz zu Ende.
Bei den Burschen wollte es das Los, dass die beiden Regionalrivalen aus Meran und Pressano in der gleichen Vorrundengruppe spielten und gleich im ersten Spiel aufeinandertrafen. Das Team von Peter Raffeiner und Assistenz Lorenzo Martelli gewann nach spannenden 50 Minuten mit 20:19 und stieß damit die Tür zum Halbfinale weit auf. Die Meraner gewannen auch ihre Vorrundenspiele gegen Fondi (35:16) und Il Giovinetto Marsala (34:17) souverän und hatten mit dem Einzug ins Halbfinale ihr Minimalziel erreicht. Samuel Gerstgrasser, der Sohn des ehemaligen SCM-Spielmacher Hartwig Gerstgrasser, brillierte als technisch versiertester Spieler mit 24 Vorrundentoren „Wer unter den ersten Vier steht, will natürlich auch eine Medaille“, sagte Merans Coach Peter Raffeiner. Aber es sollte nicht sein. Seine Mannschaft verlor das umkämpfte Halbfinale gegen Derthona mit 22:24. „Derthona war nicht die bessere, aber die glücklichere Mannshaft“, so Raffeiner. Im Spiel um Bronze verloren die Meraner dann auch gegen den Nachwuchs aus Cassano mit 33:38, obwohl sie zu Beginn der zweiten Halbzeit noch 24:21 geführt hatten. „Wir sind dann etwas müde geworden und eingebrochen. Natürlich ist der vierte Platz bitter“, zog Raffeiner nach dem Wochenende Bilanz.
Pressano hatte nach der knappen Niederlage zum Auftakt gegen Meran seine übrigen Gruppenspiele gegen Il Giovinetto (23:22) und Fondi (28:18) für sich entscheiden und spielte um die Ränge 5 bis 8. Nach einer 15:28-Schlappe gegen Carpi verlor das Team von Trainer Paolo Villotti, Assistent Alessandro Consoli und Kapitän Leonardo Piffer auch das Spiel um Platz 7 gegen Conversano mit 18:24.
Erst im Finale platzte der Traum vom Titel-Double für Mezzocorona. Die Mannschaft von Sonia Giovannini wurde ihrer Favoritenrolle in der Vorrunde vollauf gerecht, deklassierte am Freitag innerhalb von sieben Stunden zuerst Aretusa mit 26:9 und danach Chiaravalle mit 31:19. Im Halbfinale gegen Conversano siegte Mezzocorona nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte (11:10) mit 23:18. Aurora Gislimberti mit 9 und Alice Groff mit 6 Toren ebneten ihrem Team den Weg ins Endspiel gegen Cellini Padova, in dem Gislimberti wieder 9 Treffer erzielte. Mezzocorona musste sich aber nach 50 spannenden Minuten mit 24:27 geschlagen geben und mit dem zweiten Platz zufrieden sein. „Wir haben das Finale verloren, aber wir haben Silber gewonnen”, kommentiert Giovannini nach dem Turnier. „Einige unserer Mädchen hatten in der Woche zuvor das A2-Play-off-Turnier gespielt und waren vielleicht ein bisschen müde. Wir hatten Glück bei der Auslosung und eine relativ leichte Vorrundengruppe. Im Halbfinale gegen Conversano haben wir uns das Finale erkämpft. Das Endspiel war spannend bis zum Schluss. Wir lagen vorne, dann wieder hinten. Wir haben zwar verloren, aber wir haben eine Medaille gewonnen. Die Mädchen haben es gut gemacht und am Montag sind drei neue Spielerinnen in die Nationalmannschaft einberufen worden. Die Bilanz ist alles in allem positiv.“
Für den SC Laugen Tisens und den SV Bruneck endeten die Titelkämpfe in den Abruzzen auf den Rängen 6 bzw 9. Tisens hatte nach einem 39:11-Sieg gegen Ariosto Ferrara das entscheidende Vorrundenspiel gegen den späteren Italienmeister Cellini Padova mit 16:29 verloren. In der Platzierungsrunde gewannen die Burggräflerinnen gegen Tushe Prato mit 27:24 und verloren das Spiel um Platz 5 gegen Cassano mit 17:23. Gegen Cassano und Conversano hatte der SSV Bruneck in der Vorrunde jeweils mit 3 Toren Unterschied verloren. Die Pustererinnen gewannen in der Trostrunde gegen Aretusa (27:18) und Mestrino (21:19) und beendeten die Italienmeisterschaft auf Rang 9.