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Nach U19-Italienmeisterschaft: Frust bei den „Black Devils“

19 Tage lang vom 26. Mai bis zum 13. Juni war die „Casa della Pallamano“ der Nabel der italienischen Handball-Welt. In der Halle in Chieti wurden die Aufsteiger in die Serie A1 der Männer und Frauen ermittelt. Danach kämpften in den Abruzzen (neben Chieti wurde auch in Pescara, Montesilvano und Città S. Angelo gespielt) die besten Jugendmannschaften des Stiefels um die Titel in den Altersklassen U17 sowie U19 (Burschen) und U20 (Mädchen). Auch die Vereine aus unserer Region gehörten zu den Protagonisten der Turniere. Allerdings auch zu den Pechvögeln. Das gilt vor allem für die Nachwuchsteams der „Black Devils“ von Alperia Meran. Nach dem 4. Platz der U17-Burschen von Trainer Peter Raffeiner in der Woche zuvor holte die U19 von Trainer Jürgen Prantner zwar Silber – aber die 23:26-Niederlage im Finale gegen Cassano war besonders bitter. „Es hat nicht sollen sein. Heute ist alles gegen uns gelaufen“, meinte Trainer Prantner zum Abschluss der Titelkämpfe nach 70 intensiven Minuten inklusive Verlängerung. Meran hatte eine Minute vor Schluss der Partie schon wie der Sieger ausgesehen, als Aaron Durnwalder den Siebenmeter um 21:19 verwandelt hatte. Aber Simone La Bruna rettete mit seinen beiden Toren den Lombarden das 21:21-Unentschieden. Es brauchte eine „Extratime“ von jeweils zweimal fünf Minuten, um den Sieger zu küren. Dort hatte Cassano dann das bessere Ende für sich und erzielte in der zweiten Hälfte der Verlängerung nach dem 23:23 die 3 Tore, die Merans Niederlage besiegelten. Dabei schienen die Passerstädter am Ende dank ihrer Erfahrung doch noch jubeln zu können. Ständig waren sie im Verlauf der regulären Spielzeit einem Rückstand nachgelaufen in einem Endspiel, in dem die beiden Torhüter Nicolò Riva (Cassano) und Riccardo Meletti (Meran) über sich hinauswuchsen. Meran machte viele Fehler, lag praktisch immer zurück, aber die „Schwarzen Teufel“ kämpften und hatten nach dem 14:16 (49.) mit einem Teilergebnis von 6:1 das Spiel beim 20:17 drei Minuten vor Schluss gedreht. „Schade, es tut mir leid für die Jungs. Es wäre ein schöner Abschluss gewesen, vor allem für Leo Prantner, für Oliver Martini und für Gabriele Iachemet“, sagt Coach Prantner. Alle drei werden den Verein verlassen. Meran kann sich nur damit trösten, mit Leo Prantner (Flügel rechts), Luca Visentin (Flügel links), Oliver Martini (Kreis) und Riccardo Meletti (Tor) vier Spieler im All-Star-Team zu haben. Viel lieber hätte die Mannschaft die Goldmedaille gehabt.
Die übrigen Vertreter aus der Region konnten mit ihrem Abschneiden zufrieden sein. Pressanos U19, die in der Vorrundengruppe A gegen Meran zu Beginn der zweiten Hälfte noch 13:8 geführt hatte und am Ende 16:20 verlor, sicherte sich in der Trostrunde nach Siegen über Palermo (24:16) und im Spiel um Platz 5 gegen Molteno (25:21) den 5. Schlussrang. Genau dieselbe Platzierung schafften die U20-Mädchen des SSV Brixen Südtirol, die in der Vorrunde ausgeschieden waren, obwohl sie im letzten Gruppenspiel den späteren Bronzemedaillengewinner Spallanzani Casalgrande mit 20:18 bezwungen hatten. Die Eisacktalerinnen setzten sich in den Platzierungsspielen zunächst in einem Krimi gegen den Regionalrivalen aus Mezzocorona mit 28:27 im Siebenmeterwerfen durch und gewannen zum Abschluss das Spiel um Platz 5 gegen Mestrino mit 20:17. Mezzocorona, das in der Vorrunde Italienmeister Cassano und Malo den Vortritt lassen musste, beendete das Turnier nach einem 27:25 gegen Tushe Prato auf Rang 7.